Tierversuche

 

Das Thema Tierversuche ist niemals zu Ende. Mit der Basler Deklaration versucht die von der Industrie beeinflusste Wissenschaft, uns dazu zu bewegen, Tierversuche zu akzeptieren.

Doch selbst in den USA werden tierversuchsfreie Testmethoden wegen der besseren Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Menschen akzeptiert. Es stellt sich nämlich immer mehr heraus, dass die Ergebnisse der Tierversuche nicht aussagekräftig sind und es keine Garantie gibt, ob die getesteten Produkte für Menschen ungefährlich sind.

Mit der EU-Kosmetikverordnung ist der Verkauf von an Tieren getesteten Kosmetik-Rohstoffen und Endprodukten seit 2009 verboten. Leider gibt es auch da noch Schlupflöcher. Etliche Hersteller entwickeln ihre Kosmetika ohne Tierversuche – wir Konsumenten sollten dieses Angebot vermehrt nützen (z.B. Kosmetik- Positivliste des Deutschen Tierschutzbundes).

Bei der Umsetzung der EU Tierversuchsrichtlinie ist darauf zu achten, dass die nationalen Gesetze und Verordnungen im Ermessensbereich klare Vorschriften erlassen und nicht den Schutz der Tiere wieder zu Gunsten der tierversuchsfreudigen Industrie verwässern.

Wir haben von der Vorgangsweise des Genkonzerns Monsanto bezüglich der Patentierung von Tieren und Bekämpfung von Bauern, welche Saatgut aus eigener Ernte verwenden, berichtet. Hier werden die Kleinbauern von der profitgierigen Gen-Industrie in den Würgegriff genommen. In den USA ist ein Großteil der Masttiere geklont.

In der EU ist Klonfleisch derzeit noch verboten. Die Kommission hat sich aber auf Druck einiger Mitgliedsstaaten eine Hintertür offen gelassen. Doch es ist leider nur eine Frage der Zeit, wann wir mit Klonfleisch überschwemmt werden.



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