Fallenjagd

 

Fallenjagd


Immer wieder hören wir die Nachricht, dass ein Haustier in eine illegal aufgestellte Falle gerät und schwer verletzt oder tot gefunden wird.

Das Jagen mit Lebendfallen ist nach wie vor nur für speziell ausgebildete Jäger erlaubt.

Schlageisen, sogenannte Totschlagfallen, sind zum Beispiel in Oberösterreich nach einigen Vorfällen, bei denen Menschen und Tiere zu Schaden kamen, seit 2009 verboten. Bei Seuchengefahr können Ausnahmegenehmigungen erteilt werden. Fallen sind aber im Handel, nicht nur für Jäger, frei erhältlich und können so leicht erworben werden.
Nach einem Vorfall kann man immer schwer nachweisen, von wem derartige Fallen ausgelegt wurden und es sollte daher ein generelles Verbot für die Verwendung von Fallen in der Jagd erreicht werden.
Wie wir schon berichtet haben, sind gemäß Artikel 8 der
RICHTLINIE 2009/147/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES  vom 30. November 2009

sämtliche Mittel, Einrichtungen oder Methoden, mit denen Vögel in Mengen oder wahllos gefangen oder getötet werden  oder die gebietsweise das Verschwinden einer Vogelart nach sich ziehen können, zu verbieten. Darunter fällt nach Anhang IV Buchstabe a die Verwendung von Fangfallen.

Im Sinne dieser Richtlinie wäre es wünschenswert, wenn das Verwenden von Fallen in der Jagd generell verboten würde, um unnötiges Tierleid zu vermeiden.



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