Stierkampf als IMMATERIELLES WELTKULTURERBE der UNESCO?

 

Stierkampf als IMMATERIELLES WELTKULTURERBE der UNESCO?

 

Eine der schlimmsten Tierquälereien, zu denen Menschen fähig sind, soll zu einem wichtigen Kulturgut der Menschheit erklärt werden.
Nicht nur die spanische Stierkampflobby bemüht sich krampfhaft, die Stierquälerei unter den Schutz der UNESCO zu stellen.

Das französische Kultusministerium ist aber dieser Lobby zuvorgekommen und hat am Karfreitag den Stierkampf zum nationalen Immateriellen Kulturerbe erklärt. Damit ist Frankreich das erste Land der Welt, das Tierquälerei zu seinem Kulturerbe erklärt, obwohl die überwältigende Mehrheit der Franzosen den Meuchelmord in den Arenen ablehnen. Die nationale Anerkennung des Stierkampfs ist die Voraussetzung, um in das Register der UNESCO aufgenommen zu werden.

Jetzt besteht die Gefahr, dass unter dem Schutzschirm der UNESCO der Stiermord in den Arenen nicht mehr aufzuhalten ist und alle Bemühungen, ihn dann abzuschaffen, als Verstoß gegen völkerrechtliche Verträge betrachtet werden.

Diese  skandalöse Entscheidung der französischen Regierung ist auch eine Schande für das ganze Land. Frankreich, das sich gerne an der Spitze aller Kulturnationen sieht, nimmt mit diesem Akt endgültig Abschied von den Werten eines "zivilisierten" Landes und wird damit Vorreiter einer sinnlosen Barbarei, der jedes Jahr Tausende von Stieren qualvoll zum Opfer fallen.

Bitte senden sie ein Protestmail oder schreiben sie an die französische Botschaft Österreich:

presse@ambafrvienna.at

Franz. Botschaft

Technikerstr. 2

1040 Wien



 

 

 

 

 

 

 



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