Kärntner Frösche bei Italienern sehr beliebt

 

Kärntner Frösche bei Italienern sehr beliebt

 

In Kärnten sind seit mindestens 10 Jahren  Froschsammler aus Italien unterwegs.  

Zu den Hauptwanderzeiten der Frösche im Frühjahr werden über hundert Strecken mit Amphibienschutzzäunen versehen. Dort fallen die Tiere in einen Kübel und werden normalerweise  von ehrenamtlichen Tierschützern in den Morgenstunden über die Straße getragen und anschließend wieder freigelassen.
Doch die Froschsammler aus Italien durchsuchen die Kübel früh am Morgen nach den dicksten und größten Grasfröschen. Die Schenkel  der Tiere werden in Italien als Delikatesse verkauft.

Für die Naturschützer ist das besonders frustrierend, denn sie bemühen sich Schutzzäune zu errichten, damit die Tiere gefahrlos ihre Laichplätze erreichen können. Dies wird aber leider von skrupellosen Menschen ausgenützt, in dem sie die streng geschützten Frösche einsammeln.

Laut Auskunft der Landesregierung soll künftig die Kärntner Bergwacht, die schon den Schwammerlraub überwacht,  gegen die Amphibiendiebe vorgehen. Es ist zu hoffen, dass die Plünderer angezeigt und auch mit der höchsten Geldstrafe von 3.600 Euro bestraft werden.
Wie wir schon berichtet haben, werden leider auch Produkte von artengeschützten Tieren in der Gastronomie angeboten, aber auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet.

Wir sollten auch hier wieder als Konsumenten reagieren und solche Produkte nicht kaufen.



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