Südafrika

100.000 Euro für einen Löwen aus einem deutschen Zoo!

Erste Beweisstücke führen nach Südafrika. Gezüchtet in Zoos, um dann von Hobbyjägern erlegt zu werden. Eine kleine Raubkatze kostet 2.500 Euro.

In einem Gehege werden die Löwen ausgesetzt und angefüttert, damit sie nicht mehr so gefährlich sind - und dann ganz einfach abgeknallt. „Punkt 12”-Reporter Alexander Römer schleuste sich in die blutige Szene ein und gab sich als Geschäftsmann ohne Jagderfahrung aus.

Nachweislich wurden drei Löwen gefunden, welche aus einem Tierpark in Deutschland stammen und verkauft wurden, um in einem Gehege von „Großwildjägern” abgeschossen zu werden. Einer Jägerin wurde sogar ein Stativ aufgebaut, damit sie auch wirklich trifft. Es erübrigt sich jeder Kommentar.

Dazu darf bemerkt werden, dass solche Aktionen dort zwar rechtlich gedeckt, aber moralisch indiskutabel sind. Die drei identifizierten Löwen hatten Glück und wurden frei gekauft, sie sehen einem ruhigen Lebensabend entgegen.

Laut Nachfrage im Zoo Schönbrunn wurde versichert, dass beim Verkauf von Wildtieren die Pfleger Kontakt zu den Käufern halten und sich persönlich vom Wohlergehen der Tiere überzeugen.

Wir stellen uns jedoch die Frage, ob tatsächlich in sämtlichen Zoos und Tierparks so viele Unterkünfte vorhanden sind, dass jene Jungtiere, die ihren „Zweck” – nämlich Besucher anzulocken, erfüllt haben und ihre Plätze für die nächste Generation freimachen müssen, auch tatsächlich einen Platz finden.



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