..., dass ein oststeirischer Eierlieferant vom Herbst 2009 bis Ende Juni 2010 minderwertige Eier in Ungarn eingekauft hat und auch als steirische Qualität an Handelsketten ausgeliefert haben soll.

Mitarbeiter wandten sich Mitte Juni an die Polizei, da sie nicht mehr mit ansehen wollten, wie in ihrem Betrieb augenscheinlich keine frischen inländischen Eier abgepackt wurden.

Obwohl die AMA versichert, dass es sich um einen „Einzelfall” handelt und die österreichischen Landwirte „schwer in Ordnung” seien, ist beim Eierkauf unbedingt auf die ordnungsgemäße Kennzeichnung der Eier zu achten.

Um sicher zu gehen, dass Sie Tiere von einem österreichischen Betrieb kaufen, sollten Tierschützer nur Eier erwerben, die wie folgt gekennzeichnet sind:

0 AT – Eier aus Bio-Freilandhaltung
oder
1 AT – Eier aus Freilandhaltung.

Aber nur Freilandeier mit dem Prüfvermerk „Tierschutz geprüft” der „Kontrollstelle für artgerechte Nutztierhaltung” oder dem "Prüfsiegel des Aktiven Tierschutzes Stmk.” sind derzeit im Allgemeinen aus Tierschutzsicht am günstigsten.

Es wird darauf hingewiesen, dass auch beim Eierkauf auf Bauernmärkten auf die richtige Kennzeichnung der Eier zu achten ist. Zu oft werden hier von Händlern Eier aus der Käfighaltung als Bauerneier verkauft.



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