Müll als Viehfutter?

Wenn es Ihnen, liebe Tierfreunde, zu aufwendig ist Fleisch, Gemüse, Cerealien, Futterkalk, Ei, Leinöl zu kaufen und Ihrem Haustier (Katze, Hund) Futter zuzubereiten, dann greifen Sie zu Fertigprodukten und Sie können die Ihnen dadurch verbliebene Zeit mit Ihrem Tier, wenn es älter ist, beim Tierarzt verbringen.

In einschlägiger Literatur „Katzen würden Mäuse kaufen” können Sie nachlesen, was alles von Firmen verwendet wird um minderwertige Ware als „Gourmetfutter” zu verkaufen. Dass die Autoren dieser Recherchen nicht geklagt werden, zeigt, dass es diese Konzerne nicht darauf ankommen lassen vor Gericht zu gehen, weil sie dort den Gegenbeweis erbringen müssten.

Folgende Auszüge aus dem Buch und Berichte aus dem Internet zeigen:

Das internationale Müll-Recycling-Projekt heißt „Safewastes” und wird von der EU gefördert.

Zitat: „Wir möchten beweisen, dass die Wiederverwertung von organischem Abfall nicht nur wichtig für die Gesundheit von Mensch und Tier ist, sondern auch Umweltbelastungen reduziert und kosteneffizient ist."

Damit wird die Versorgungskette unübersichtlich und öffnet Tür und Tor dem Zusetzen von Abfall. Man nehme einige „Karottenschnitzchen” und „Lungenfitzelchen”, Schlachtabfälle, Tiermehl (d.h. ein totes Nutztier, krank, vollgepumpt mit Antibiotika, Eiter, Geschwüren, vollem Darm wird in einem Riesentrichter zerschreddert und zu Tiermehl zermahlen), dazu kommt auch Klärschlamm und damit alles nicht stinkt, kommen Zucker, Süßstoffe, Sojasoße, künstliche Aromen, Geschmacksverstärker dazu, damit der Liebling dies auch gerne frisst. Dieser Brei wird zu Stücken geformt, damit man glaubt, es sind Fleischteilchen. Sie können es leicht zwischen den Fingern zerdrücken – bei Fleisch wird Ihnen das nicht gelingen.

2005 musste eine US-Firma Hundefutter zurückrufen, da das Futter mit Schimmelpilz (Aspergillus flavus) befallen war – zu spät für 75 Hunde, die daran starben.

2006 fand die Stiftung Warentest bei einer bekannten Firma neben Schimmelpilzgiften auch Gen-Soja, das nicht deklariert war.

Auch wir Menschen sind in dem Projekt „Safewastes” eingebunden:

Fäkalien von Hühnerfarmen (jährlich bis zu 2 MIO Tonnen) werden an Viehzuchtbetriebe geliefert. Manche Tierhalter verfüttern Zeitungspapier, Sägemehl und Pappe – „verfeinert” mit der Duftnote „Kräuterwiese” – da das Tier sonst das Futter nicht fressen würde.

Glycerin, ein Abfallprodukt aus der Biodiesel-Industrie (jährlich 800.000 Tonnen)

Schlempe Rückstände bei der Destillation von Biosprit, nicht selten mit Krankheitserregern des Bakteriums E-coli belastet

alles hinein ins Viehfutter, der Konsument „sieht`s eh nicht”.

Nicht nur, dass die Tiere darunter leiden, am Ende der Nahrungskette steht der Mensch und wundert sich, wenn er Darmblutungen, Nierenkrankheiten, Bauchspeicheldrüsenprobleme oder Diabetes bekommt.

Informieren Sie sich nicht nur bei den Produzenten (die mit Ihnen viel Geld verdienen) sondern auch bei unabhängigen Kontrollstellen, damit Sie nicht zum Abfallkübel des „Müllrecycling” (Safewastes) werden.



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