Illegaler Welpenhandel

Achtung, das illegale Geschäft mit Welpen aus Osteuropa boomt.

Unzählige oft zu junge Welpen werden von skrupellosen Händlern in Kofferräumen und Kisten illegal nach Österreich gebracht oder durch Österreich transportiert. Diese stammen aus Massenzuchten, vor allem aus Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Viel zu früh werden die Tiere von ihren Müttern getrennt. Die meisten sind nicht ordnungsgemäß geimpft, entwurmt, gechipt und oft mit gefälschten Papieren ausgestattet.

Tierärzte berichten, dass viele dieser Tiere schwer krank sind. Für zu junge Welpen werden Impfbescheinigungen ausgestellt, obwohl diese Impfungen aufgrund des Lebensalters noch nicht vorgenommen werden dürfen.

Viele der Welpen sterben daher bereits nach kurzer Zeit oder verursachen für die neuen Besitzer hohe Tierarztkosten. Wenn sie überleben, leiden sie ihr Leben lang – sie sind psychisch gestört und anfällig für Krankheiten, da sie zu früh von der Mutter getrennt wurden.

Bei uns werden sie im Internet, über Zeitungsinserate oder auf Parkplätzen angeboten.

Hundefreunde kaufen dann die Welpen oft aus Mitleid, ohne zu wissen, dass sie so dieses skrupellose Geschäft auf Kosten der Tiere unterstützen.

Durch die offenen Grenzen innerhalb der EU sind die Behörden nahezu machtlos und die Welpenhändler schwer zu fassen.

Es sollte eine entsprechende EU weite Regelung für den Transport und Handel von Hunden gesetzlich vorgeschrieben, sowie verstärkte Kontrollen durchgeführt werden. Wenn die Hunde beschlagnahmt wurden, sollten diese nicht später dem Händler, der die gesetzlichen Vorschriften nicht eingehalten hat, zurückgegeben werden, sondern es sollten tatsächlich rigoros hohe Strafen verhängt werden.

Tierschützer sollten solche Angebote meiden und den illegalen Verkauf von Welpen auf der Straße den Behörden melden.



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