Hundeführschein in Wien

Seit 1. Juli 2010 müssen in Wien TierhalterInnen von 12 Hunderassen und ihren Mischlingen (Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Espanol, Fila Brasileiro, Bullmastiff, Mastiff, Bullmastiv, Tosa Inu, Pitbullterrier, Rottweiler, Dogo Argentino) einen Hundeführschein erwerben.

Das bedeutet, dass nicht nur die Besitzer, sondern alle Personen, die einen solchen Hund ausführen, den Hundeführschein ablegen müssen.

Vor der Ausstellung des Hundeführscheines ist von jeder Person im Rahmen einer Prüfung nachzuweisen, dass sie entsprechend qualifiziert ist, ihre Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu tragen. Ein Vorbereitungskurs ist nicht verpflichtend, aber eine gute Investition. Die Lernunterlagen können im Internet unter der Adresse

http://www.wien.gv.at/umwelt/natuerlich/hundefuehrschein.html

eingesehen werden.

Jede/r Tierhalter muss diesen Sachkundenachweis binnen eines Jahres nachholen.

Bei einem Neuzugang eines solchen Hundes muss innerhalb von 3 Monaten nach Aufnahme der Tierhaltung, jedoch frühestens ab dem 6. Lebensmonat des Hundes die Prüfung positiv absolviert werden.

Achtung: Sollten Sie die Prüfung auch beim zweiten Versuch nicht schaffen, wird der Hund von der Polizei abgenommen und gilt als verfallen.

Es besteht die Gefahr, dass die beschlagnahmten Hunde eingeschläfert werden könnten, falls für die Aufbewahrung eines nicht vergebbarenHundes zu hohe Kosten für die Gemeinde anfallen.

Der erworbene Hundeführschein, wie auch ein amtlicher Lichtbildausweis ist bei jedem Spaziergang mitzuführen.

Seit Generationen werden Hunde gehalten und wir finden, dass diese Vorschrift nicht förderlich für die Mensch – Tier Beziehung ist und ein falsches Sicherheitssignal für die nicht Tierbesitzer darstellt.

Wir sind der Meinung, dass diese Vorschrift mit wirklichen Fachleuten neu zu behandeln ist.



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