Hund verfängt sich in Weidezaun - Herrchen wird bei Hilfe schwer verletzt

Ende August war in Hohenberg/NÖ ein Mann mit seinen beiden Hunden neben einer Ziegenweide spazieren.

Einer der beiden Hunde, ein 11 Jahre alter Königspudel, lief ziemlich nahe an einem Weidezaun entlang. Aus ungeklärter Ursache verfing sich „Annabelle” plötzlich in dem mit 220 V geladenen Maschendraht des Zaunes und blieb aufgrund des starken Stromes im Zaun verfangen. Da die Hündin laut schrie, versuchte ihr Herrchen, Dr. Helmut Schwager, sie aus der gefährlichen Lage zu befreien.

Die zum Zaun gehörige Kabeltrommel wurde am selben Tag von einem Zeugen gesehen. In der Verzweiflung biss „Annabelle” wild um sich, dabei auch sehr tief in beide Unterarme und Hände ihres Besitzers.

Dieser spürte aber die schweren Verletzungen aufgrund der vielen Stromstöße zuerst überhaupt nicht, sondern erst nachdem er seine Hündin mit Erfolg gerettet hatte. Schwerst verletzt und stark blutend wurde er dann ins Spital eingeliefert. Dort wurde er unter Vollnarkose 1,5 Stunden operiert.

Die Herztätigkeit wurde wegen der starken Stromstöße auf dem Monitor überwacht. Nach einigen Wochen geht es Hund und Herrl wieder gut. Die Polizei hat bei der Staatsanwaltschaft St. Pölten Anzeige erstattet. Eine Tollwutuntersuchung von „Annabelle” blieb negativ.

Ein sehr großes Lob hat sich Dr. Helmut Schwager verdient, der unter Lebensgefahr seiner Hündin „Annabelle” das Leben gerettet hatte.

Maximilian Schwager



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