UNO Artenschutz-Konferenz

Die UNO-Artenschutz-Konferenz 2010 im japanischen Nagoya ist zu Ende. 193 Staaten verhandelten 12 Tage lang, wie man gemeinsam die Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume erhalten könne.

Die dramatische Ausgangssituation sollte uns bewusst sein Der Erde droht laut UNO das größte Artensterben seit Ausrottung der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren. 8000 Wissenschaftler aus 193 Ländern haben sich deshalb zu dieser UN-Konferenz versammelt. Schon vor Beginn der Konferenz war klar, dass handfeste Ergebnisse in vielen wichtigen Bereichen ausbleiben würden.

Nun heißt die Devise offenbar auf die lange Bank schieben: Man hofft, bis 2011 glaubwürdige und verbindliche Verpflichtungserklärungen der Länder der Welt zustande zu bringen, um so den katastrophalen Verlust der Biodiversität stoppen zu können.

Hochgerechneten Schätzungen zufolge sind allein in den zwölf Tagen der UNO-Konferenz 1.560 Tier- und Pflanzen-Arten weltweit ausgestorben.

Es ist höchste Zeit, dass wir den Raubbau an der Natur erkennen und die durch die Profitgier angetriebene totale Ausbeutung der Natur einschränken.



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