Der Truthahn (Pute)

Fast jedes Gasthaus bietet Pute an. Dieses Fleisch wird von kalorienbewussten Gästen gerne bestellt ohne zu wissen, dass diese Tiere genetisch sehr wenig mit der ursprünglichen Pute vor 100 Jahren gemein haben.

Sie können weder laufen noch fliegen, da sie gezüchtet wurden, schnell zu wachsen, fette Brüste zu haben (daher kippen sie um und können nur mühsam stehen), mit Wachstumshormonen versehen und mit Antibiotika gefüttert, um Krankheiten zu vermeiden. Wenn Sportler diese Hormone nehmen, regen wir uns auf, wenn Kinder in der Nahrung diesen Medikamentenmix konsumieren, regt sich keiner auf.

Wir wundern uns nur, wieso die Kinder früher in die Pubertät kommen, immer dicker werden und Allergien entwickeln.

Auf dem Weg zum Schlächter sterben etwa 15% der Tiere. Der Rest wird an den Beinen gepackt, daran aufgehängt und durch ein elektrisches Bad gezogen. Falls eine Pute nicht daran stirbt, kommt sie bei vollem Bewusstsein in kochendes Wasser.

Dieses knusprige Stück Endprodukt erzählt natürlich nichts mehr von diesen Qualen, von den abgeschnittenen Schnäbeln, um einander nicht zu verletzen. Es duftet nur verführerisch, schmeckt und lässt uns in dem Glauben, etwas Gutes für unsere
Gesundheit getan zu haben.

Die Industrie hat schon früher kapiert, dass man keine gesunden Tiere braucht, um Profit zu machen. Kranke Tiere sind profitabler.

Quelle dieses Artikel ist der Bestseller „Tiere essen”.



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