EU – Tierversuchsrichtlinie

Der EU-Vorschlag, Tierversuche für die medizinische Forschung einzuschränken ist zu unterstützen. Lebensschützer und die Europäische Bischofskonferenz befürchten aber, dass „alternative” Testmethoden auch mit menschlichen Embryonen und embryonalen Stammzellen durchgeführt werden könnten.

Hoffentlich beinhaltet die neue EU-Tierversuchsrichtlinie aber nicht bürokratische und teure Genehmigungsverfahren für alternative Testmethoden, sowie Schlupflöcher für die Industrie, um weiter fragwürdige Tier- oder Embryonenversuche zum vorgeblichen Schutz der Menschen durchführen zu können.



Versagen von Tierversuchen


Ab November 2010 darf in Deutschland das Diabetesmittel Avandia nicht mehr weiter vertrieben werden. Die Arznei wird vom Markt genommen, weil sie das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, fast verdoppelt.

Der deutsche Verein „Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT)” warnt schon lange vor Avandia und sieht in der Rücknahme einen klaren Beweis, dass Tierversuche zur Überprüfung der Wirkungen auf den Menschen häufig versagen.

Tierversuche werden in der Arzneimittelprüfung und –zulassung standardmäßig zur vorgeblichen Sicherheit des Verbrauchers durchgeführt.

Es besteht aber der Verdacht, dass hierbei nicht der Schutz des Menschen vor schädlichen Medikamentenwirkungen im Vordergrund steht, sondern lediglich die Absicherung der Hersteller.

Auch wir vom „Tierschutzverein Klosterneuburg Wien-Umgebung” wünschen daher die Abkehr von Tierversuchen und die Stärkung innovativer Zell- und Computermodelle ohne Tierversuche, um die bestmögliche Sicherheit für den Verbraucher, verbunden mit ethischer Forschung, zu gewährleisten.



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