Tierschützer leben gefährlich

Seit der Verhaftung, monatelangen Inhaftierung und Anklage gegen Tierschützer tobt in Österreich eine hitzige Debatte um den Paragraphen 278ff des Strafgesetzbuches (StGB), der einst geschaffen wurde, um gegen Mafia und Terrorismus vorgehen zu können.

Nun findet dieser Paragraph aber vorwiegend gegen gemeinnützige Vereine, Gruppierungen und auch politisch engagierte Einzelpersonen Anwendung. Denn jedes aktionistisch geäußerte Anliegen könnte als „kriminelle Handlung” ausgelegt werden.

Wir Tierschützer sollten gemeinsam mit anderen NGOs von der Regierung fordern, den Paragraphen 278ff StGB einer Generalreform zu unterziehen.

Dieser muss insofern abgeändert werden, dass auch die Arbeit von allen Tierschutz- und Umweltschutzorganisationen nicht mehr als kriminelle Aktivität angesehen wird.



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