Beschwerden über Lebendtiertransporte

Nach einer unserer zahlreichen Beschwerden über Lebendtiertransporte und einer Forderung nach fahrbaren Schlachthöfen bekamen wir folgende Antwort vom Lebensmittelministerium:

„Lebendtiertransporte sind grundsätzlich eine Notwendigkeit. Die in der heutigen Zeit selbstverständlich geforderten anspruchsvollen Hygiene- Umwelt- und Tierschutzauflagen lassen sich nur in entsprechend ausgestatteten und kontrollierten Schlachthöfen sicherstellen. Von dieser Basis ausgehend ist Österreich seit EU-Beitritt für die Festlegung einer akzeptablen Höchstdauer für Schlachttiertransporte und Verbesserungen der Transportbedingungen eingetreten. Nicht für alle Ziele konnten im Rahmen der Europäischen Union Mehrheiten gefunden werden. Innerhalb Österreichs (nur hier war eine abweichende Regelung möglich) wurde im österreichischen Tiertransportgesetz eine Höchstgrenze von 4,5 Stunden (mit Ausnahmeregelungen) festgesetzt. Selbstverständlich wird sich Österreich bei Verhandlungen über gemeinschaftliche Regelungen auch in Zukunft für bessere Transportbedingungen einsetzen. Das in Österreich für Tiertransport zuständige Ressort ist das Bundesministerium für Gesundheit. Dessen Position wird vom Landwirtschaftsminister im Agrarministerrat, der auf europäischer Ebene für die Entscheidungsfindung zuständig ist, vertreten.”

Dipl.-Tzt. Dr. Gernot Resch,
Abteilung III/5, Tierhaltung,
Tierschutz Stubenring 12,
1012 Wien,
Tel. (+43 1) 71100 2702,
Fax (+43 1) 5131679 1556,
gernot.resch@lebensministerium.at


Dazu möchten wir anmerken, dass der Biobauer Herbert Schwaiger (finden Sie im Internet, E-Mail: office@mobile schlachtsysteme.at), Betreiber eines fahrbaren Schlachthofes laut eigenen Angaben selbstverständlich die geforderten anspruchsvollen Hygiene- Umwelt- und Tierschutzauflagen erfüllt.

Unsere Bitte um einen Termin im Lebensmittelministerium zwecks sachlicher Diskussionen wurde ignoriert.

Vermutung: Die Behörden unterstützen Schlachthöfe (es wird wahrscheinlich wie immer ums Geld gehen) und nicht die bessere Variante für Tiere.

Wenn Sie uns bei den Tierschutzaufgaben unterstützen wollen und Anregungen haben, senden Sie bitte eine E-Mail an
m.jellasitz@a1.net



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