Hühnermast

Masthühner werden meist in fensterlosen, klimatisierten Hallen in Gruppen von 10.000(!) und auch noch mehr Tieren gehalten.

Üblich ist die sogenannte Kurzmast (Intensivmast, Turbomast), bei der die Tiere ihr Schlachtgewicht von 1,4 bis 1,6 kg bereits im Alter von 30 bis 35 Tagen(!) erreichen. Durch die Überzüchtung der Tiere sind Gewichtszunahmen von 60 Gramm und mehr pro Tag die Regel.

Was das bedeutet wird klar, wenn man es auf den Menschen überträgt: Ein Masthuhn kann pro Tag etwa 6,5% Körpergewicht zunehmen. Für ein Kind, das 30 kg wiegt, würde das eine tägliche Gewichtszunahme von 2 kg bedeuten. Kein Wunder also, dass die Hühner oft unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Den Hühnern wird außerdem kaum Platz zugestanden: Bis zu 26 Tiere müssen sich einen Quadratmeter teilen. Das entspricht einem DIN-A5- Blatt plus einen Bierdeckel pro Huhn!

Hinzu kommt, dass die Masthühner ausschließlich industriell aufbereitetes Kraftfutter mit hohem Energie und Proteingehalt erhalten.

Obwohl Masthühner in der Regel nicht einmal sechs Wochen alt werden, leiden die Tiere zum Schlachttermin regelmäßig an zahlreichen schmerzhaften Krankheiten.

Besonders häufig sind:
  • Abgleiten der Achillessehne vom Sprunggelenk
  • Wirbelsäulenverkrümmungen durch Verengungen des Rückenmarks
  • Abnormes Knorpelwachstum
  • Knochenmarkentzündungen
  • Brustblasen (Verätzungen durch Exkremente)
  • Muskelkrankheiten
  • Herz-Kreislauf-Versagen
  • Fettleber-Nieren-Syndrome
Die konventionelle Hühnermast ist nicht mit dem Tierschutzgesetz vereinbar. Können Sie sich, liebeTierfreunde, vorstellen, dass solche Masthühner auf Ihrem Teller landen?! Oder zu Ihrer Gesundung als Schon- und Krankenkost beiträgt?

"Für ein kleines Stück Fleisch nehmen wir den Tieren die Seele, sowie Sonnenlicht und Lebenszeit, wozu sie doch entstanden und von Natur aus da sind."

Plutarch (45-125)
griechischer Philosoph und Schriftsteller




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