Auswirkungen des wachsenden Fleischkonsums

Niemand ist sich wirklich darüber im Klaren, welche Ressourcen für den Fleischkonsum erforderlich sind.

Die Zahlen sollen uns zum Nachdenken anregen: Ca.15.000 Liter Wasser für ein kg Rindfleisch. Knapp 5000 Liter pro kg Schweinefleisch. Dabei landet Getreide und Soja - eigentlich bestens für den menschlichen Verzehr geeignet - im Futtertrog. Ein Drittel (36 Prozent) der weltweiten Getreideernte wird für die Fleischerzeugung benötigt.

Die Futtermittel werden oft von weit her importiert, da die Futtermittelmärkte globalisiert sind.

Jedes Jahr importiert Europa große Mengen Soja, ein pflanzlicher Eiweißträger, großteils aus Übersee wie z.B. Brasilien. Dort wird auf ehemaligem Regenwaldboden angebaut. Große Flächen des Regenwaldes – welcher ein wichtiger, großer Sauerstofferzeuger ist und eine Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren beherbergt - werden dafür gerodet.

Nutztiere werden dadurch zu Nahrungskonkurrenten der dortigen Bevölkerung. Es wird auch nicht beachtet, dass die landwirtschaftliche Tierhaltung einen beträchtlichen Anteil an den klimaschädigenden Emissionen verursacht.

Nach Schätzungen produziert die Tierhaltung im Durchschnitt 18 Prozent aller durch die menschliche Zivilisation hervorgerufenen Treibhausgase.

Ohne Mithilfe der Konsumenten ist aber eine nachhaltige Änderung nicht möglich. Wenn schon ein gänzlicher Verzicht auf tierische Produkte nicht erreicht werden kann, dann sollte wenigstens der Fleischkonsum reduziert und vermehrt auch die weniger „edlen” Stücke verwendet werden.

„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.”

Albert Einstein (1879 - 1955)
Physiker und Nobelpreisträger 1905




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