Erfolgskontrolle bei Tierversuchen

Laut Tierschutzgesetz sind Tierversuche auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken.

Wer in der Forschung Tiere einsetzt, muss genau begründen, weshalb deren Einsatz nötig ist. Seit Jahren kritisieren verschiedene Tierschutzorganisationen, dass die Bewilligungsbehörden den Forschern gegenüber nicht streng genug seien. Mehrere politisch unverdächtige Studien haben in den letzten Jahren den grundsätzlichen Stellenwert von Tierversuchen relativiert. So kommt etwa die „US-Food and Drug Administration” zum Schluss, dass die Effizienz der Tierversuche, aus denen letztlich neue Medikamente entwickelt werden sollen, derzeit unter 10 Prozent liegt. Welche Ergebnisse Tierversuche tatsächlich erbringen, ist bis heute noch nicht ausreichend erforscht.

Dr. Toni Lindl, Professor am Münchener Institut für angewandte Zellkultur, hat vor einigen Jahren eine Studie der Effizienz von Tierversuchen an drei bayrischen Erfolgskontrolle bei Tierversuchen Universitäten mit folgendem Resultat durchgeführt:

Nur rund 30 Prozent der Versuche hielten den von den Forschern formulierten Erwartungen stand! Gar nur bei 4 Prozent konnte ein direkter Zusammenhang zwischen Tierversuchen und Anwendungen für Menschen gefunden werden.

Wir fordern, dass eine entsprechende Erfolgskontrolle von Tierversuchen in der Forschung auch in Österreich gesetzlich vorgeschrieben wird.



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