Neuer Trend in Amerika

Namhafte US-Institutionen haben erkannt, dass Tierversuche unzuverlässig sind und setzen verstärkt auf Human-Daten und tierversuchsfreie Testmethoden.

Die US-Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency) rief bereits 2005 ein Projekt ins Leben, das aus 500 In-Vitro-Tests, also »Reagenzglas-Verfahren« besteht, mit denen die Gefahren von Chemikalien für Mensch und Umwelt zuverlässig vorhergesagt werden können. Chemikalien, die bei Tierversuchen viel versprechend erschienen, haben jedoch in der klinischen Prüfung am Menschen versagt!

Die US-Gesundheitsinstitute NIH (National Institutes of Health), sowie auch die US-Arzneimittel-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) ersetzen die Tierversuche durch In-vitro-Tests.

Die tierversuchsfreien Methoden werden wegen der besseren Übertragbarkeit auf den Menschen und rascheren Ergebnissen bevorzugt.

Die Erprobung jeder Substanz durch Tierversuche würde bis zu zwei Jahre dauern und ca. 800 Tieren das Leben kosten.

Tierversuche für die Vorhersage von Reaktionen des Menschen zu verwenden, funktioniert wegen der enormen Unterschiede zwischen den Arten nicht, daher wollen die US Behörden vom Tierversuch wegkommen!

Wir Tierschützer sind über die aktuelle Entwicklung in Amerika äußerst erfreut. Das könnte ein Vorzeichen einer Trendwende sein.

Die EU-Kommission und die Behörden der Mitgliedstaaten sollten sich dem Fortschritt nicht länger verwehren und endlich die Tatsache erkennen, dass Tierversuche der falsche Weg sind.



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