Basler Deklaration verteidigt Tierversuch

Die Mitgliedstaaten der EU sind aufgefordert, ihre gesetzlichen Bestimmungen für die Genehmigung von Tierversuchen an die neue Tierversuchsrichtlinie anzupassen.

Mit der Baseler Deklaration verteidigen Wissenschaftler Tierversuche. Durch eine Informationskampagne wollen sie die Öffentlichkeit zur Akzeptanz der Tierversuche beeinflussen.

Wir Tierschützer sollten nicht wissenschaftshörig sein. Bekanntlich stellt sich immer mehr heraus, dass die Ergebnisse der Tierversuche nicht aussagekräftig sind und es gibt keine Garantie, ob die getesteten Produkte für Menschen ungefährlich sind. Wie wir schon berichtet haben, werden verstärkt alternative Tests verwendet. In vielen Fällen stellen die Tierversuche nur eine Absicherung der Industrie, aber keinen Schutz für die Verbraucher dar.

Bevor neue Tierversuche genehmigt werden, sollte die Forschung nachweisen, ob diese Versuche auch die gewünschten Ergebnisse und für Menschen gesundheitliche Vorteile bringen.

Wir sollten daher bei der Umsetzung der EU-Richtlinie in Österreich eindeutige Vorschriften fordern. Eine entsprechend klare und einschränkende Formulierung ist notwendig.

Experimente, die Schmerzen verursachen oder Versuche an Primaten, müssen endlich strikt verboten werden.

Es wäre notwendig, dass die Kontrolle über alle Tierversuche von unabhängigen Fachleuten ausgeübt
wird.



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